Barrierefreier Zugang Kirche Nonnenweier

BADISCHE ZEITUNG 20. April 2011 (Artikel unter: www.badische-zeitung.de)
SCHWANAU-NONNENWEIER. Für Gehbehinderte oder Rollstuhlfahrer ist der Weg zur Kirche in Nonnenweier künftig leichter zu bewerkstelligen. Am Sonntag wurde die neue Rampe offiziell eingeweiht.
Die Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Gerda MarkstahIer, konnte zu diesem Anlass besonders mehrere Rollator- und Rollstuhlfahrer begrüßen, die meisten kamen aus dem nahegelegenen Diakonissenhaus. Die lang gezogene Aufgehrampe entstand an der Westseite des frühgotischen Kirchenbaus aus dem Jahr 1906/07. Dort war die Möglichkeit einen früheren Eingang durch eine·elektronische Türöffnung wieder herzustellen. Über diesen Seiteneingang steht seit über 100 Jahren der passende Spruch "Gehe ein zu deines Herren Freude".
Die Rampe war notwendig geworden, weil immer mehr ältere und behinderte Menschen mit den hohen Treppenstufen am südlichen Eingang Probleme hatten. Die Kirche und die Kapelle in Nonnenweier gehören zu den wenigen Gotteshäuser in der Rheinebene, die keinen ebenerdigen Zugang haben. Offensichtlich haben die damaligen Planer weitsichtig an das öfters aufgetretene Hochwasser im Rieddorf gedacht.
Zunächst wollte die Badische Landeskirche statt eine Rampe einen Lift bauen, damit konnte sich die Kirchengemeinde aber nicht anfreunden. Nachdem das Denkmalamt in Freiburg keine Einwände gegen die ansteigende Rampe hatte, wurde dieser Plan in Angriff genommen. Die Gesamtkosten liegen bei 49 500 Euro. Die Landeskirche steuert 19 000 Euro bei, die kirchliche und die politische Gemeinde jeweils 11 100 Euro und der Rest wird mit Spenden beglichen. Wie Architekt Achim Schlager betonte, hat außerdem der Bauhof der Gemeinde die Anlage bepflanzt und wird sich um die Sauberhaltung kümmern.
Laut Bürgermeister Wolfgang Brucker habe die Gemeinde dies gerne getan, damit die Menschen unbeschwert in die Kirche gehen können. Dazu freute er sich über den gelungenen Weg. Pfarrer Frank Heck erwähnte bei der Andacht, dass auch die Jugend schon diese Rampe ausprobiert habe.
BADISCHE ZEITUNG 19. April 2011 (Artikel unter: www.badische-zeitung.de)
Barrierefrei geht es ab jetzt in die Kirche in Nonnenweier. Am Sonntag ist eine Rampe eingeweiht worden, mit der auch Gehbehinderte Zugang zum Gotteshaus finden. Bei der Einweihung begrüßte die Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Gerda Markstahler besonders mehrere Rollator- und Rollstuhlfahrer, hauptsächlich vom Diakonissenhaus. Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Wolfgang Brucker und Ortsvorsteherin Dagmar Frenk. Die Rampe entstand an der Westseite des neugotischen Kirchenbaus, der bis 1907 entstand. Dort gab es die Möglichkeit, einen früheren Eingang durch eine elektronische Türöffnung neu zu aktivieren. Ein barrierefreier Zugang wurde notwendig, weil immer mehr ältere und behinderte Menschen mit den hohen Treppenstufen am südlichen Eingang Schwierigkeiten hatten. Die Kirche und die Kapelle in Nonnenweier sind wohl die einzigen Gotteshäuser in der Rheinebene, die ihren Zugang nicht ebenerdig haben - das hat sich nun geändert. Über die Planung der Rampe gab Architekt und Kirchengemeinderat Achim Schlager Auskunft. Zunächst habe die badische Landeskirche einen Lift an die Kirche installieren wollen, damit hätten sich die Kirchengemeinderäte aber nicht anfreunden können. Nachdem das Denkmalamt in Freiburg keine Einwände gegen die Rampe gehabt haben, sei das Projekt in Angriff genommen worden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 49.500 Euro. Der Zuschuss der Landeskirche beträgt 19.000 Euro, Kirchengemeinde und politische Gemeinde tragen jeweils 11.000 Euro. Der Rest wird aus Spenden finanziert. Schlager dankte der politischen Gemeinde außerdem für die Ausführung der gärtnerischen Arbeiten rund um die Rampe. Der Bauhof wird künftig auch für die Sauberhaltung sorgen. Pfarrer Frank Heck hielt aus Anlass der Einweihung für die Gäste eine Andacht. Das zweite Projekt, das bei der evangelischen Kirchengemeinde Nonnenweier ansteht, ist die Anschaffung einer neuen Orgel. Im Anschluss an die Einweihung hatte die Initiativgruppe zu einem "Orgelkaffee" mit selbst gebackenem Kuchen in das Gemeindehaus eingeladen. Zuvor gab Kirchengemeinderat Matthias Janssen den derzeitigen Stand zur Anschaffung der Orgel bekannt: Der Oberkirchenrat aus Karlsruhe habe der Kirchengemeinde mitgeteilt, dass es in Mannheim in einer abbruchreifen Kirche eine noch gut erhaltene Orgel gebe, die erworben werden könnne. Sie sei erst im Jahr 1989 eingebaut worden. Nach entsprechenden Informationen dürfte sie rund zwei Drittel billiger sein als eine Neuanschaffung. Vertreter der Kirchengemeinde Nonnenweier seien vor Ort gewesen und berichteten sehr positiv über das Instrument. Es habe sich jedoch eine weitere Kirchengemeinde aus dem Ortenaukreis für das Instrument interessiert, das von der renommierten Orgelbaufirma Heintz in Schiltach stammt.
