Dritter Bauabschnitt Sporthalle Friesenheim

BADISCHE ZEITUNG 12. Mai 2011 (Artikel unter: www.badische-zeitung.de)
Der dritte Bauabschnitt der Sanierung der Sporthalle wird etwas teuer als kalkuliert. 950 000 Euro stehen im Haushalt für den Halleninnenbereich zur Verfügung. Die Ausschreibungsergebnisse sind aber 80 000 Euro höher. Das liegt an steigenden Preisen durch die gute Konjunktur und zwischenzeitlich erhöhte Anforderungen beim Unfallschutz. Von 88 angeschriebenen Firmen hatten nur 50 ein Angebot abgegeben. Das legte die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats dar.
Der dritte Bauabschnitt sieht die Sanierung des Halleninnenbereichs vor. Im Deckenbereich werden die Lüftung, eine Deckenstrahlheizung und eine neue Beleuchtung eingebaut. Die Wände und Tore werden mit Prallschutz versehen. Die Zuschauertribüne und das Geländer werden neu verkleidet. Die Bauarbeiten sollen am 14. Mai beginnen. Vorgesehen ist eine Bauzeit von zwölf Wochen, während der die Halle nicht genutzt werden kann. Allerdings steht der Sanitärtrakt zur Verfügung, wenn Schulsport im Außenbereich stattfindet.
Insgesamt bleibt das Projekt Hallensanierung im Kostenrahmen – trotz der höheren Ausgaben im dritten Bauabschnitt. Im ersten Bauabschnitt hatte die Gemeinde nämlich 110 000 Euro weniger ausgeben müssen als veranschlagt.
Folgende Gewerbe wurden vom Gemeinderat an die jeweils günstigsten Bieter vergeben: Rohbauarbeiten: Hess GmbH, Friesenheim (14 200 Euro); Gerüstarbeiten: Firma Becker, Denzlingen (78 000 Euro); Zimmerer- und Dämmarbeiten: Firma Hess, Friesenheim (49 300 Euro); Putzarbeiten: Firma Lauer, Friesenheim (10 100 Euro); Hallendeckenmontage: Firma Weschle, Friesenheim (144 800 Euro); Schreinerarbeiten für die Holzprallwände: Firma Herkules, Lüdenscheid (153 700 Euro); Schreinerarbeiten für die Tribüne: Firma WTT Wagner Tribünentechnik, Malsch (47 800 Euro); Malerarbeiten: Firma Lauer, Friesenheim (9000 Euro); Schlosserarbeiten: Firma Spengler & Stader, Friesenheim (39 900 Euro); Lüftungsarbeiten: Volz GmbH, Achern (153 800 Euro); Heizungsarbeiten: Firma Volz, Achern (79 700 Euro); Elektroarbeiten: Firma Eckenfels, Friesenheim (83 300 Euro); Bauendreinigung: Langlotz GmbH, Friesenheim (4500 Euro); Lieferung und Montage der Sportgeräte: Benz Turngerätefabrik GmbH; Winnenden (32 600 Euro).
Der Friesenheimer Gemeinderat hat überplanmäßige Ausgaben zur Sanierung der Sporthalle in Höhe von 80.000 Euro genehmigt. Der dritte Bauabschnitt wird insgesamt 1,03 Millionen Euro kosten. Die ersten beiden Bauabschnitte zur Sanierung der Friesenheimer Sporthalle sind in den Jahren 2009 und 2010 abgeschlossen worden. Am 14. Mai wird mit den Bauarbeiten zum dritten Bauabschnitt begonnen. Während der Bauphase ist keine Hallennutzung möglich. Lediglich die sanitären Anlagen stehen zur Nutzung bei Außensport zur Verfügung. Für den dritten Bauabschnitt wurden zwölf Wochen veranschlagt. Der Zeitplan wurde mit den Schulen und Vereinen abgestimmt.
Der dritte Bauabschnitt umfasst die Sanierung des Halleninnenbereichs mit Lüftung sowie den Einbau einer Deckenstrahlheizung und einer neuen Beleuchtung. Wände und Tore werden als Prallschutzwände beziehungsweise Prallschutztore ausgebaut. Die Zuschauertribüne und das Geländer erhalten eine neue Verkleidung. Für den dritten Bauabschnitt stehen Mittel in Höhe von 950.000 Euro im Haushalt zur Verfügung. Aufgrund konjunktureller Schwankungen hätten sich von 88 angeschriebenen Firmen lediglich 50 an der Ausschreibung beteiligt. "Gott sei Dank zieht die Wirtschaft wieder an", sagte Bürgermeister Armin Roesner (CDU). Gleichzeitig sei dies auch Ursache für die um 80.000 Euro gestiegenen Preise im Vergleich zum Ansatz. Die Mehrausgaben erläuterte Architekt Heinz Schlager: Es seien Zusatzleistungen aufgetreten, die bei der Kostenschätzung nicht bekannt waren. Die Zaunanlage am Blockheizkraftwerk müsse um einen Betrag von 4.000 Euro ergänzt werden, Geräteraumtore kosten 15.000 Euro, Veränderungen laut Unfallverhütungsvorschriften schlagen mit 20.000 Euro zu Buche. Ursprünglich wurde für die Tribüne kein neuer Bodenbelag eingeplant, der soll jetzt 15.000 Euro kosten. Weitere 28.000 Euro sind auf konjunkturbedingte Mehrkosten zurückzuführen. Da im ersten Bauabschnitt 110.000 Euro gespart und das Geld nicht anderweitig verwendet wurde, würde diese Summe die Mehrkosten im dritten Bauabschnitt decken.
