Unverhoffter Geldsegen

BADISCHE ZEITUNG 19. Mai 2010 (Artikel unter: www.badische-zeitung.de)
FRIESENHEIM (ch). Die Sanierung in der Friesenheimer Sporthalle schreitet weiter voran. In der Sitzung des Gemeinderates wurden weitere Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt vergeben. Zuvor konnte Bürgermeister Armin Roesner eine erfreuliche Botschaft überbringen: Die Gemeinde erhält einen Zuschuss in Höhe von 260 000 Euro.
Noch liegt die offizielle Mitteilung des Regierungspräsidiums nicht vor, aus der Mitteilung des Gemeindetages hat Roesner aber erfahren, dass 75 Kommunen aus der Sportstättenförderung 12,2 Millionen Euro erhalten. "Von diesem Geld erhalten wir 260 000 Euro. Das ist eine außerordentlich erfreuliche Geschichte." Zu verdanken hat die Gemeinde den unverhofften und so im Haushalt nicht eingeplanten Geldsegen ihrem Kämmerer Reinhard Seitz, der laut Armin Roesner "nichts unversucht lassen wollte" und deshalb den Antrag gestellt habe. Das Geld fließt laut Seitz als Reserve in die Sanierung der Sporthalle.
Bereits Anfang Mai hatte der Gemeinderat die ersten Gewerke für den zweiten Bauabschnitt vergeben, die Aufträge für die Haustechnik folgten am Montag. Den Zuschlag erhielten die Firma Volz Achern für den Heizungsbau (63 147 Euro), die Firma Burg Offenburg für die Sanitärarbeiten (147625 Euro) und die Firma Imtech Offenburg für die Elektroarbeiten (69170 Euro). Mit Planungshonorar, Statik, Haustechnik, Möblierung der Umkleide und einer Reserve belaufen sich die Kosten auf die veranschlagte eine Million Euro. Der zweite Bauabschnitt soll in den Sommerferien über die Bühne gehen. Der Beginn ist etwa drei bis vier Wochen vor den Schulferien, die Bauzeit beträgt acht bis zehn Wochen. In den Ferien kann die Hallen nicht genutzt werden.
