Friesenheimer Gemeinderat berät über den Haushalt 2012
LAHRER ZEITUNG 16. November 2011
Von der Kleinkindbetreuung über die Ausweisung von Baugelände bis zu Sanierungsmaßnahmen in Hoch- und Tiefbau bewegen sich die Posten auch im Jahr 2012. Erklärtes Ziel für die kommenden Jahre sei, dass die Rücklagen weiterhin einen Handlungsspielraum über die Gemeinde gewährleisten.
2012 erhalte Friesenheim rund 290 000 Euro Zuweisungen aus Einkommenssteuer und weitere 60 000 Euro als Zuschuss für die Kleinkindbetreuung nach dem Finanzausgleichsgesetz, sagte Roesner. "Das ist ein guter Rückenwind für unsere Beratungen." Bis Ende 2011 habe die Gemeinde einen Rücklagenstand von rund 3,22 Millionen Euro. Für die Realisierung großer Maßhnahmen im kommenden Jahr ist eine Entnahme in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro geplant. Einzelne Positionen wurden hervorgehoben: Die Sanierung und Erweiterung des Foyers der Friesenheimer Sporthalle zum "multifunktionalen Hallenabschnitt" soll mit einem Betrag von rund 1,1 Millionen zu Buche schlagen Es ist ein weiterer Gymnastikraum geplant und das Foyer soll für eine mögliche Mensa am Bildungszentrum zur Verfügung stehen.
Im Hinblick auf energetische Sanierungen werden in den kommenden Jahren die Friesenheimer Schulen sowie die gemeindeeigenen Häuser in den Fokus rücken. Das Bildungszentrum wird einen neuen Biologiesaal mit naturwissenschaftlichen Geräten im Wert von 40 000 Euro erhalten. Zusätzlich ist die Einrichtung einer Stelle für die Schulsozialarbeit geplant. Krippen und Kindergärten fallen mit einer Summe von 1,7 Millionen Euro ins Gewicht. Während der Gemeinderat den Vorschlägen der Verwaltung für die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe folgte, lehnte er eine Beteiligung an Photovoltaikanlagen bei Badenova in Höhe von 371 000 Euro ab. Die Beteiligung wurde auf 100 000 Euro reduziert.
