Arbeitsbedingungen im umgebauten Rathaus sind deutlich besser als zuvor

ETTENHEIMER STADTANZEIGER 30. Juni 2011
Seit einem Jahr arbeitet die Verwaltung mit Bürgermeister Heinrich Dixa im renovierten denkmalgeschützten Rathaus aus dem Jahre 1846. Der Umbau erfolgte von September 2009 bis Juli 2010. Während der Renovierungszeit bezog die Verwaltung Quartier in der Karl-Person-Schule. Über die einjährige Erfahrung im renovierten Rathaus sprach WZO-Mitarbeiter Adelbert Mutz mit Bürgermeister Heinrich Dixa.
WZO: Vor einem Jahr zogen Sie mit der Verwaltung in das renovierte Rathaus ein, nachdem etwa ein Jahr im Provisorium Schule zusammengerückt werden musste. Haben Sie und Ihre Mitarbeiter sich eingelebt?
Dixa: Nach einem Jahr kann man durchaus sagen, dass die Arbeitsbedingungen im umgebauten Rathaus deutlich besser sind als zuvor. Insbesondere in den Sommermonaten schätzen meine Mitarbeiter die dank einer guten Isolierung angenehmen Räume. Früher war es in bestimmten Räumen vor allem nachmittags nur unter eigentlich unzumutbaren Bedingungen möglich zu arbeiten, weil sich die Hitze regelrecht im Gebäude staute.
WZO: Die neuen Räumlichkeiten bieten viel Komfort und sind mit bester Technik ausgestattet. Wie gut kommen Sie damit zurecht, wo sind Schwachstellen aufgetreten?
Dixa: Erfreulich ist, dass nichts wirklich Bemerkenswertes an Problemen aufgetreten ist. Die Arbeitsbedingungen sind von den räumlichen und technischen Voraussetzungen als gut zu bezeichnen. Komfort ist in diesem Zusammenhang vielleicht irreführend. Wir arbeiten auf dem Rathaus mit den technischen Mitteln, die heute einfach zwingend erforderlich sind.
WZO: Das Gemälde im Eingangsbereich wurde schon im Gemeinderat kontrovers diskutiert. Was halten Ihre Mitarbeiter davon? Wie wird das Kunstwerk von der Bevölkerung wahrgenommen?
Dixa: In der Tat hat das Gemälde zu Diskussionen geführt, vor allem aber bei der Entscheidung im Gemeinderat. Von der Bevölkerung wurde es sehr positiv angenommen. Für die Rathausmitarbeiter ist es inzwischen in jeder Weise ein gewohntes Bild.
WZO: Mit dem Umzug haben Sie auch Umstrukturierungen im Haus angekündigt. Was hat sich in der Verwaltungsstruktur verändert?
Dixa: Die Änderungen in der Verwaltungsstruktur haben weniger mit der Umbaumaßnahme als mit personellen Veränderungen zu tun. Wir haben einzelne Bereiche neu zugeordnet. So wurden Teile der Hauptverwaltung auf mein Sekretariat verlagert, beispielsweise die Bereiche öffentliche Sicherheit und Ordnung, auch das Schulwesen. Die Bauverwaltung wurde der Hauptverwaltung zugeordnet, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen. Dies ist eine Herausforderung für meine Mitarbeiter, aber bislang bewältigen wir das. Und wir sparen Personalkosten ein.
