Genehmigungsplanung Neubau Institut für Pathologie
am Ortenauklinikum in Lahr

BADISCHE ZEITUNG 15. Dezember 2010 (Artikel unter: www.badische-zeitung.de)
Klinikum Lahr: Neubau für die Pathologie
Kosten: vier Millionen Euro. LAHR (hrö). Das Ortenau-Klinikum am Standort Lahr bekommt ein neues Pathologisches Institut. Der Krankenhausausschuss des Kreistages hat gestern der Neubauplanung einstimmig abgesegnet. Ein Mitarbeiter des Architekturbüros Schlager & Partner (Lahr/Schwanau), das nach einer Ausschreibung unter sechs Bewerbern mit der Entwurfsplanung beauftragt wurde, erläuterte das Bauvorhaben. Der Neubau wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt. Die Finanzierung erfolgt mit angesparten Mitteln des Klinikums Lahr-Ettenheim. Darlehen oder Zuschüsse des Ortenaukreises sind laut Klinikum-Geschäftsführer Manfred Lörch nicht erforderlich. Das Pathologische Institut am Ortenau-Klinikum Lahr wurde 1975 im Funktionsbau Süd eingerichtet. Zuvor erfolgte die Versorgung durch das Pathologische Institut der Uni-Klinik in Freiburg. In den vergangenen 35 Jahren hat das Lahrer Institut selbst die Versorgung für zahlreiche weitere Kliniken übernommen – von Ettenheim bis Rastatt. Hinzu kommt die Versorgung für rund 140 niedergelassene Ärzte. Vom neuen Jahr an wird auch die Versorgung der Josefsklinik in Offenburg übernommen. Diese wurde seit 2004 von der Praxis von Michaela Nägele versorg. Diese wird von 2011 an in das Institut für Pathologie in Lahr integriert. Standen 1976 lediglich acht Mitarbeiter zur Verfügung, so sind es vom kommenden Jahr an 46. Derzeit nutzt die Pathologie am Klinikum Lahr – Chefarzt ist Prof. Tietze – 700 Quadratmeter, nach Fusion mit der Praxis von Dr. Nägele beträgt der Bedarf 1100 Quadratmeter. Die beste Lösung zur Verbesserung der Raumsituation war laut Lörch ein Neubau. Die bisherigen Räume werden nach dessen Fertigstellung anderweitig genutzt.
LAHRER ZEITUNG 15. Dezember 2010
Lahrer Klinik investiert vier Millionen Euro
Offenburg/Lahr. Der Krankenhausausschuss des Ortenauer Kreistags hat gestern den Planungen für einen Neubau des Pathologischen Instituts am Klinikstandort Lahr grünes Licht erteilt. Wie Manfred Lörch, der Geschäftsführer des Ortenau-Klinikums gestern erläuterte, werde der Neubau des Instituts aufgrund der stetig steigenden Zahl der Untersuchungsaufträge und geänderter Anforderungen an die Bearbeitung der Proben notwendig.
Das Pathologische Institut war 1975 im Funktionsbau Süd des Lahrer Klinikums eingerichtet worden und übernahm nach und nach die Versorgung nicht nur für andere Ortenauer Klinikstandorte, sondern auch für Krankenhäuser in Baden-Baden, Rastatt, Bühl und Forbach. Am 1. Januar kommt auch das mit dem Ortenau-Klinikum fusionierte Offenburger St. Josefsklinikum hinzu. Dazu soll die Praxis der Lahrer Pathologin Michaela Nägele in das neue Pathologie-Gebäude integriert werden. Außerdem werden laut Verwaltungsvorlage durch das Institut drei akademische Lehrkrankenhäuser mit zahlreichen Organzentren sowie 140 niedergelassene Ärzte versorgt. Es habe somit ein Alleinstellungsmerkmal erreicht.
Das dreistöckige Gebäude, das unmittelbar neben dem Bildungszentrum des Schwesternwohnheims entstehen wird, soll den Flächenbedarf von etwa 1100 Quadratmetern decken und rund vier Millionen Euro kosten. Laut Geschäftsführer Lörch erfolge die Finanzierung allein mit angesparten Mitteln des Klinikstandorts Lahr-Ettenheim.
